Dentists for Africa Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung

Herzlich Willkommen im St. Monica Village!

In der Nähe des Marktes von Nyabondo befindet sich das St. Monica Village es liegt etwa eine Stunde von Kisumu entfernt in der Provinz Nyanza. Dieses Projekt ist eine Selbsthilfegruppe von zum Großteil HIV positiver Witwen, die sich zusammengeschlossen haben, um die Lebensumstände ihrer Familien zu verbessern.

Spenden Sie für sauberes Trinkwasser für 250 kenianische Witwen und ihre Familien!

Valaria Achola Ahago ist eine kenianische Kleinbäuerin und Witwe. Sie hat fünf erwachsene Kinder und ist Mitglied der Witwenkooperative St. Monica Village. Die in den vergangenen Jahren in Kenia immer wieder auftretenden Dürren haben das Leben für Valaria schwergemacht. Im Dezember 2016 blieb, wie auch schon in den vergangenen Jahren, der Regen aus und auch im Januar 2017 blieb es trocken. Valarias Gemüsegarten verdorrte vor ihren Augen und der Maispreis schoss in die Höhe. Durch die gestiegenen Lebensmittelpreise kann Valaria für sich und die zwei Waisenkinder, die bei ihr leben, kaum etwas zu essen kaufen. Das Schulgeld für die Kinder kann sie nicht mehr bezahlen. Während der Dürreperiode muss sie teures Wasser im nächsten Dorf kaufen und einen Träger bezahlen, weil sie die schweren Kanister in ihrem Alter nicht mehr tragen kann. 

Witwe

Valaria kämpft nicht allein mit den Folgen der Dürreperioden, die durch den Klimawandel bedingt sind. Sie und die anderen 249 Mitglieder der Witwenkooperative St. Monica Village möchten daher auf ihrem gemeinsamen Gelände einen Brunnen bohren. Sie hätten dann das ganze Jahr über Zugang zu Wasser, mit dem sie ihre Gemüsegärten bewässern könnten. Sie besitzen außerdem einen Wasserfilter, mit dem dieses Wasser dann auch in Trinkwasser umgewandelt werden könnte. Während einer Dürreperiode hätten sie so auch eine zusätzliche Einnahmequelle, weil sie Wasser an die anderen Bewohner im Dorf verkaufen könnten. So wären sie das ganze Jahr, auch während der Dürreperioden, mit Wasser versorgt. Die Kosten für die Brunnenbohrung und eine Konstruktion zum Filtern des Wassers betragen etwa 7.000$.

Spenden Sie für dieses nachhaltige Projekt und tragen sie zu einer nachhaltigen und beständigen Trinkwasserversorgung und Ernährungssicherung für 250 Witwen und deren Familien bei.

Hier spenden: https://www.globalgiving.org/projects/water-for-250-kenyan-families/

Klimawandel geht uns alle etwas an! Lassen Sie uns gemeinsam die unterstützen, die bereits jetzt in existenzieller Weise unter den Folgen leiden.

 

Bitte verbreiten Sie Valarias Geschichte und dieses Projekt an Kollegen, Freunde, Bekannte und Verwandte. Leiten Sie diese E-Mail an mindestens 5 Freunde weiter oder teilen Sie es auf Facebook unter https://web.facebook.com/dentists.africa/. Sie helfen uns dadurch sehr dabei ausreichend Spenden für dieses großartige Projekt zu sammeln.

 

Geschichte einer Kenianerin

Cuslia ist 59 Jahre alt, sie lebt mit ihren Enkelkindern in einer Lehmhütte in der Nähe von Nyabondo. Sie gehört zum Volk der Luo. Die Luo sind ein traditionell geprägtes Volk im Westen Kenias, sie praktizieren Polygamie, Witwenvererbung und Witwenreinigung. Cuslia und ihr Mann führten eine glückliche Ehe. Dann starb ihr Mann viel zu früh und unerwartet an HIV/AIDS. Cuslia musste mit ansehen, wie auch ihre 6 Kinder nach und nach verstarben, ihre Enkelkinder nahm sie zu sich. Sie hat keine Berufsausbildung. Schon als sie  jung war wurde sie dazu erzogen, den Wünschen der Männer zu gehorchen, denn die Aufgabe einer Frau sei es, sich um Ehemann Haushalt und Kinder zu kümmern (Sexuelle Macht und Verweigerung). Nun wo ihre gesamte Familie verstorben ist, weiß sie nicht, wie sie die Enkelkinder zur Schule schicken soll. Geld für die Schule oder eine Krankenversicherung hat sie nicht. Um ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen, verkauft sie selbst angebautes Gemüse auf dem Markt, doch das Geld reicht nicht aus. Ihre Geschwister distanzierten sich, nachdem bekannt wurde, dass sie das HI-Virus in sich trägt. Die soziale Ausgrenzung entsteht aus Angst sich anzustecken oder das Ansehen der Familie zu gefährden.

Witwe


Die Not in der Region des Witwenprojekts

Das Schicksal von Cuslia teilen hunderte Frauen in der Region um Nyabondo. Die HIV Infektionsrate liegt dort bei etwa 20%. Ein Drittel der Waisenkinder des Landes kommen aus dieser Region. Viele leben in Kinderfamilien , sind mangelernährt und leiden große Not. Die Lebenserwartung liegt bei 61 Jahren, das Durchschnittsalter bei nur 19 Jahren.

 

Was ist das Witwenprojekt?

Das St. Monica Village Witwenprojekt, hilft die Not zu lindern. Mehrere hundert Witwen arbeiten dort in Gruppen zusammen um sich gegenseitig zu unterstützen. Sie verweigern sich der Witwenvererbung und betreiben HIV Aufklärung. Es gibt einen, für die Witwen bezahlbaren und selbst organisierten Kindergarten, soziale Unterstützung und Projekte, die das Einkommen der Witwen steigern.

 

Soziale Projekte

Kindergarten

Organisation von Beerdigungen durch Fare Well Board
Auswahl von  Waisenkindern für das Patenschaftsprogramm Weihnachtsfeiern für Witwen und Kindergartenkinder 
World AIDS Day Kinderspielplatz 
Memory Books Catering und Bäckerei
Hühnerstall Imkerei
Verkauf von Handarbeiten Bücherei
Bindenprojekt PeePoo
Kuh und Kälbchen Gemüsegarten
Cashbox  

 

Organisationsform

Geleitet wird das St. Monica Village, dem mehrere hundert Witwen angehören, von einem Witwenvorstand aus drei Witwen und ihren Vertreterinnen außerdem gibt es eine Witwe, die als Managerin im Dorf arbeitet und sich unter anderem um den Verkauf der Handarbeiten kümmert. 

Das Witwendorf soll sich finanziell selbst tragen können und erzielt seine Einnahmen aus dem Verkauf der Handarbeiten und Schuluniformen, aus der Vermietung von Räumlichkeiten und der Versammlungshalle außerdem durch die Vermietung von Stühlen und Tischen und natürlich durch die Gastronomie. Alle Gehälter wie z.B. der Schneiderinnen, des Küchenpersonals, des Wachmanns, Ausgaben für die Gartenpflege, für Einkäufe von Material für die Schneiderei und Lebensmitteln für die Gaststätte werden durch die Einnahmen der Witwen getragen. Die Witwen unterstützen sich gegenseitig durch die Gründung eines „Welfare Boards“, das in regelmäßigen Abständen Geld von den einzelnen Gruppen einsammelt um für Beerdigungskosten aufzukommen.

 

Wie kann geholfen werden?

Wenn Sie helfen möchten, können Sie das auf verschiedene Weise tun:

  • Durch einen Hilfseinsatz im Witwendorf, bei dem Sie ihre Fähigkeiten und ihr Engagement ihren Wünschen entsprechend und nach Absprache einbringen können.
  • Durch einen Besuch im St. Monica Village während eines Aufenthaltes in Nyabondo. Zeigen Sie Interesse und vermitteln Sie Anerkennung und Wertschätzung.
  • Kaufen Sie die Handarbeiten der Witwen und ermöglichen Sie so die Entstehung neuer Projekte oder unterstützen Sie bereits bestehende Projekte
  • Spenden Sie zweckgebunden für das Witwenprojekt St. Monica Village
  • Machen Sie einzelnen Witwen eine Freude und verschenken Sie Hühner, Ziegen, Kühe

 

Wer einen Einsatz im Witwendorf plant muss sich keine Sorgen um eine mögliche Ansteckung machen. HIV wird durch Händedruck, Umarmen, Anhusten oder Anniesen, Benutzen derselben Teller, Gläser und Bestecke, gemeinsame Benutzung von Toiletten oder Handtüchern durch Insektenstiche oder durch Zusammenarbeiten oder -wohnen mit Menschen die an HIV/Aids leiden, nicht übertragen.

 

 

Dentists for Africa e.V. Tel. Patenschaftsprojekt:
+49 (0) 3634 6048592 Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung
Belvederer Allee 25, D-99425 Weimar
Telefon: +49 (0) 3634 6048590
E-Mail: info@dentists-for-africa.org Telefax: +49 (0) 3634 6048591