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Einsatzbericht von Drs. Ina und Dietmar Heintzschel

Einsatzort Kaplomboi vom 25.02.2013 – 15.02.2013

Es war unser erster Einsatz für den Verein nach Kenia. So haben wir nach einer sehr freundlichen Aufnahme durch Kollegen Pathe und seiner Unterstützung zügig die Reisevorbereitungen getroffen und konnten am 25.Januar starten. Mit Türkisch Airlines ging es nach Nairobi. Wie immer wieder berichtet ,so auch bei uns , brachte uns Patrick Ikkiki verlässlich nach Kaplomboi. Nach herzlichen Empfang durch Sister Dominic  bezogen wir Quartier in einem ausreichend ausgestatteten Gästehaus. Die Besichtigung der Unit erfolgte und wir lernten den sympathischen Oral Health Worker Cornelius kennen. Der Behandlungsraum war in einem funktionstüchtigen Zustand mit einem guten Ausstattungsgrad, der konservierend und chirurgisches Arbeiten ermöglichte. Die Betreuung, Sterilisation und Desinfektion erfolgte durch die Helferin Jaqueline.

Wir waren angekommen und fühlten uns wohl!

Am Montag begannen wir mit den von Sister Dominic gut organisierten mobilen Einsätzen in den Schulen. Was für ein Ansturm! Unübersehbare Farbdominanz der Schulkleidung  von Blau ,Grün oder Rot. Wir machten uns an die Arbeit. Die Examinations übernahm meine Frau und die notwendige sofortige chirurgische Sanierung wurde von Cornelius und mir durchgeführt. Zuvor wurde immer ein Assembly mit Präventionsvortrag und  Demonstration der Zahnpflege abgehalten. Welch geringer Kenntnisstand über Zahnhygiene! Gegen Abend brachte uns der immer lustige Bonifaz mit seinem von irrwitzigen Wegen geschundenen Toyota nach Hause, so wir nicht unterwegs stecken blieben.

Leider blieb wenig Zeit für einen abendlichen Walk rundum Kaplomboi und seiner schönen Umgebung, der Einbruch der Dunkelheit setzte hier Grenzen. Von Donnerstag bis Sonnabend wurden die untersuchten Klassen in der Unit behandelt. Der Traum einer Sanierung konnte nicht geträumt werden. Manche mußten nach stundenlangen geduldigen Warten wieder gehen, es wurde dunkel und sie hatten oft einen weiten Weg vor sich. Auch die nächste Woche forderte einiges von uns allen. Trotz Stromabschaltungen ( Dank dem wunderbaren Generator ) und defekter Behandlungseinheit  (Ben ,der Techniker aus Bomet reparierte sie an einem Sonntag! ) hatten wir dann 7 Schulen besucht, Präventionsvorträge gehalten, 2300 Examinations durchgeführt , ca. 200 Extraktionen und ca. 450 Füllungen gelegt. Es bleibt noch viel Arbeit für Cornelius, der ein sorgfältig und gut ausgebildet arbeitender Oral-Health-Worker ist .Die Basis für einen gut funktionierenden Versorgungsstützpunkt ist jedenfalls gegeben.

So ist die Zeit rasant vergangen und wir werden nicht so schnell all die freundlichen Begegnungen mit den Menschen vergessen. Nicht die Mitarbeiter des Konvents, die abendlichen Talks mit Sister Dominik, die Einladungen der Sisters und Father Albert, den Orphen Ben, der mit uns so eine schöne Wanderung machte, John, der uns mit seiner Kochkunst verwöhnte und nicht zuletzt Cornelius und Jaqueline , die offensichtlich gern mit uns arbeiteten.

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