Dentists for Africa Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung

Einsatzbericht Kapnyeberai, 02.05.-06.06.2014

Nach Beendigung des Zahnmedizinstudiums wollten eine Kommilitonin und ich gern bei einem zahnärztlichen Hilfsprojekt im Ausland mitwirken, bevor wir in die Berufswelt in Deutschland eintreten. Die Angebote für solche Programme sind vielfältig, wir haben uns schließlich für Dentists For Africa mit ihren Projekten in Kenia entschieden. Der organisatorische und bürokratische Aufwand war angenehm gering, die Kommunikation mit den Verantwortlichen von Beginn an hervorragend, wir haben uns stets gut betreut gefühlt.

Anfang Mai 2014 sind wir mit Egypt Air, die ein Freigepäck von 40kg Freigepäck pro Person anbieten, von Berlin nach Nairobi geflogen. Am Flughafen hat uns Patrick, den wir vor Abflug kontaktiert hatten, abgeholt und in das 5 Stunden entfernte Kapnyebarei gefahren. Herzlich wurden wir im Convent von den Schwestern und Mitarbeitern empfangen. Das einfache, aber sehr geräumige und gemütliche Gästehaus wurde für den vierwöchigen Einsatz zu unserem neuen Heim, derzeit laufen die Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Gästehauses.

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Die Zahnstation ist gut ausgestattet, dennoch freute man sich sehr über unsere mitgebrachten Spenden. Es ist ratsam, vorab den zahnärztlichen Vorgänger sowie auch die Verantwortliche vor Ort, Sister Mary Gracia, zu kontaktieren, um fehlende Utensilien zu ermitteln.
Der kenianische Zahnmedizinstudent Alex hat uns während der gesamten Zeit zur Seite gestanden, was für die Behandlung und die Kommunikation mit den einheimischen Patienten enorm hilfreich war. Zu dritt wurden wir schnell zu einem eingespielten Team und konnten uns gegenseitig unterstützen.
Die Behandlungsschwerpunkte waren Extraktionen und Füllungstherapie. Besonders am Dienstag und Freitag sind viele Schmerzpatienten erschienen, an den anderen Tagen haben wir versucht, Schulkinder aus den nahliegenden Schulen einzubestellen. Sister Mary Gracia hat hierfür die Organisation übernommen, sodass wir zwei lokale Schulen weitestgehend während unseres Aufenthaltes versorgen konnten. Zu einer der beiden haben wir einen Mobile, also einen Außeneinsatz, durchgeführt. Mit Dentists For Africa-Jeep sind wir zur entlegenen Schule gefahren, wo die vielen Kinder bereits auf zu gewartet haben. Zunächst haben wir Putzinstruktionen und die Reihenuntersuchungen durchgeführt und im Anschluss Zähne extrahiert. Diejenigen, die eine Füllungstherapie benötigten, haben wir zu uns in die Station bestellt. Gemeinsam mit den Lehrern und Sister Mary Gracia wurde ein Kleinbus bestellt und der Transfer zu uns ermöglicht.

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Die Wochenenden waren frei, wir haben Ausflüge nach Kakamega in den Regenwald, Kisumu sowie in die Nandi Hills unternommen. Die Landschaft, die Menschen, das Leben- es ist eine eindrucksvolle und schöne Zeit im Westen Kenias gewesen. Von den täglich in den Nachrichten verkündeten Unruhen, Anschlägen, ect. haben wir selbst nie etwas mitbekommen, im Gegenteil, wir haben uns allzeit sicher und gut umsorgt gefühlt. Wir können es einfach nur weiter empfehlen und freuen uns in naher Zukunft hoffentlich noch einmal das Glück zu haben, um bei diesem tollen Hilfsprojekt mitzuwirken.

von Alexandra Frenzel.

 

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